KATASTROPHENSCHUTZ IN WILHELMSHAVEN Seit 1985 werden in Wilhelmshaven die Aufgaben Zivil- und Katastrophenschutz durch die Feuerwehr wahrgenommen. Die ehemalige Abteilung des Amtes 32 (öffentliche Sicherheit und Ordnung) wurde aufgrund der weltpolitischen Entwicklung verkleinert und in das Amt 37 - Feuerwehr integriert. Unter dem Eindruck grenzüberschreitender Flutkatastrophen 1997 und 2002 sowie den Terroranschlägen des 11. September 2001 wurde der Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland neu organisiert. Unter Aufsicht der Bezirksregierung Weser-Ems bzw. heute der Polizeidirektion Oldenburg erfüllt die Feuerwehr im Auftrag der Stadt Wilhelmshaven als Katastrophenschutzbehörde die Aufgaben gemäß Niedersächsischem Katastrophenschutzgesetz. Der Aufgabenbereich umfasst die folgenden Bereiche: -  Bereitstellung der Infrastruktur für den Katastrophenschutzstab -  Vorplanungen für Katastrophenereignisse -  Lagerung und Wartung von technischem und medizinischem Gerät -  Unterhalt von derzeit 11 Schutzbauten im Stadtgebiet von Wilhelmshaven        (darunter ein Hilfskrankenhaus) -  Unterhalt und Betrieb von 7 Notbrunnen im Stadtgebiet von Wilhelmshaven -  Deichschutz (Lagerung Sandsackreserve, Verschluss von Deichdurchlassen) Zur Unterstützung der Einsatzkräfte im Katastrophenfall gibt es in Wilhelmshaven den Mehrzweckzug. Diese Katastrophenschutzeinheit ist eine von wenigen im Bundesgebiet verbliebenen Regieeinheiten, die vom Bund finanziert werden und dem Leiter des Katastrophenschutzstabes direkt unterstellt sind. Kontakt: www.kats-wilhelmshaven.de            info@kats-wilhelmshaven.de